1> Warum diese Seite?
Inzwischen hat sich die Lage bei den Konzerten im Trigon einigermaßen stabilisiert. Damit das so bleibt, wollen wir, dass die Botschaft 'Du bist Rockbüro' weiterhin in den Köpfen der Halterner Konzertbesucher bleibt. Die an den Konzerten interessierten schauen auf den Homepages der Bands vorbei und von dort aus landen sie hier. So weiß jeder schon vor dem Konzert über den Stand der Dinge Bescheid.Wir stehen natürlich für eure Fragen, Anregungen oder Kritik gerne zur Verfügung. Schreibt einen Kommentar oder eine Nachricht!
2> Darf ich denn nun zu Konzerten ins Trigon wenn ich jünger als 16 bin?
Ja! Nachdem es infolge der Aktion zu Verbesserungen der Situation gekommen war, wurde in gemeinsamer Absprache zwischen Trigon-Team und Stadtjugendpfleger Klaus-Jürgen Miegel vereinbart, dass auch weiterhin jüngere Besucher ins Trigon kommen dürfen. Allerdings liegt es nun an euch, dass das so bleibt. Sollte es wieder zu ähnlichen Vorfällen wie in der Vergangenheit kommen, wird die Frage sicherlich neu verhandelt werden müssen. Deshalb weiterhin Augen auf, damit es nicht wieder so weit kommt, dass diese Option in Erwägung gezogen werden muss!
3> Warum darf ich meinen Rucksack nicht an der Kasse abstellen?
In der Vergangenheit hat sich gezeigt, dass vermehrt die jüngeren Konzertbesucher den Kassenbereich zur Aufbewahrungsstelle für ihre Rucksäcke und den mitgebrachten Alkohol machen. Nicht nur, dass hier der völlig falsche Eindruck entsteht, das Trigon würde die Verantwortung für die abgestellten Rucksäcke und Taschen übernehmen, es entspricht auch in keiner Weise dem Jugendschutzgedanken, den Jugendlichen das Saufen auf diesem Wege noch bequemer zu machen.
Abgesehen davon führte das ständige Rein- und Rausrennen und Wühlen in den Taschen zu einem großen Chaos im Eingangsbereich. Als Bands, die wir auch schon mal außerhalb Halterns gespielt haben, können wir euch sagen, dass es völlig unüblich ist, dass man seine Tasche im Eingangsbereich abstellt und darauf aufgepasst wird. Es ist bei Konzerten, egal welcher Größenordnung, gängige Praxis, dass den Besuchern der Alkohol am Eingang abgenommen wird und man dann seine Tasche mit in die Halle nimmt.
4> Warum soll ich soviel Eintritt bezahlen, wenn ich doch eh nur eine Band mitbekomme?
Zeitweise war tatsächlich zu beobachten, dass die Konzerte im Trigon immer später anfingen, während speziell die jüngeren Besucher früher gehen mussten. Das soll anders werden: In der Regel wird der Einlass inzwischen auf 19:30 Uhr vorverlegt, Beginn ist spätestens um 20:30 Uhr. Wir hoffen, dass durch diese Umstellung auch die jüngeren Besucher wieder mehr vom Programm mitbekommen können.
Aber Hand auf's Herz: An dieser Stelle soll nicht vergessen werden, dass das Rockbüro seit Jahren die Eintrittspreise stabil hält. In kaum einer anderen Stadt bekommt man Rockmusik zu diesem günstigen Kurs. Das muss auch mal erwähnt werden!
5> Warum ist das Bier im Trigon so teuer?
Diese Frage betrifft jetzt nur die Besucher ab 16, weil die jüngeren allein aus rechtlichen Gründen keinen Alkohol erhalten werden. Dies entspräche in keiner Weise dem Jugendschutz.
Natürlich wissen die Mitarbeiter, dass die Jugendlichen nicht viel Geld zur Verfügung haben, dennoch kann das Trigon kein Bier zu Supermarktpreisen anbieten. Der Grund dafür liegt vor allem in der Wirtschaftlichkeit der Einrichtung. Schließlich muss das Angebot auch irgendwie bezahlt werden. Im Gegensatz zu Kneipen und Cafés ist das Trigon als städtische Einrichtung der Jugendhilfe nicht primär am Gewinn durch den Bierverkauf interessiert. Aber Thekenpersonal und Material müssen auch irgendwie fianziert werden und draufzahlen kann das Trigon natürlich nicht. Es hat also nichts mit Ausbeute oder großer Geldmache zu tun. Vielmehr unterstützt ihr durch den Kauf des Bieres im Trigon die Einrichtung, die euch dieses Angebot ermöglicht. Davon abgesehen ist der Preis bei Konzerten mit 1,- € für ein frisch gezapftes Markenpils noch weit unter dem, rein kommerziell ausgelegter Kneipen und Cafés.
6> Ich möchte doch nur zum Trigon kommen und mit meinen Kollegen ein paar Bier trinken. Wo ist das Problem?
Eben da liegt das Problem. Mitunter waren bei Konzerten die meisten nicht mehr wegen der Musik da, sondern weil sie sich vorm Trigon oder am Römermuseum aufhalten wollten. Dort wurde die Menge 'ein paar Bier' sehr großzügig ausgelegt und bis zur Besinnungslosigkeit gesoffen. Einhergehend mit Ruhestörung, Sachbeschädigungen und mehr.
Sagen wir es in aller Deutlichkeit: Niemand regt sich auf, wenn ihr ein Bier vor dem Konzert trinkt. Wer allerdings das Konzert gar nicht sehen möchte und sich ausschließlich vorm Trigon aufhält, sollte sich besser mit seinen Freunden woanders treffen, im Interesse aller, die auch in Zukunft noch im Trigon Rockkonzerte sehen möchten. Denn die enstehenden Schäden werden in der Öffentlichkeit auf das Trigon zurück geworfen, obwohl sie nicht von Konzertbesuchern verursacht werden, sondern durch die, die einfach nur da sind und saufen.
7> Ich bin unter 16 und habe gar nichts gemacht. Warum will man mich aussperren?
Es ist schlicht falsch davon auszugehen, dass die Mitarbeiter des Trigons die unter 16-jähigen unbedingt aussperren wollen. Im Gegenteil: Diese Entscheidung war allen schwer gefallen, schien aber letztlich aus den genannten Gründen die letzte Alternative zu sein. Zeigt den Mitarbeitern, dass ihr Interesse an der Musik habt und deshalb zu den Konzerten kommt. Sie werden euch wohlgesonnen begegnen, wenn ihr euch vernünftig verhaltet.
8> Was kann ich tun, damit ich auch weiterhin zu Konzerten ins Trigon kommen darf?
Ihr dürft kommen! Damit das so bleibt, sprecht auch mit euren Freunden und Kollegen und schaut nicht weg, wenn sie ihre Flaschen oder ihren Müll einfach so am Römermuseum wegwerfen. Passt aufeinander auf, wenn ihr erkennt, dass das nächste Bier vielleicht doch eins zu viel sein wird.
Die Weseler Straße ist auch abends noch stark befahren. Ihr solltet daher möglichst wenig zwischen Trigon und Römermuseum pendeln. Kommt am besten einigermaßen pünktlich zum Konzert und lasst den großen Alkoholvorrat gleich zu Hause.
9> NEU! Für die Eltern: Wie steht es bei den Konzerten im Trigon mit dem Jugendschutz?
Als Jugendzentrum ist das Trigon eine Einrichtung des SGB VIII (Kinder- und Jugendhilfe). Deshalb ist der Jugendschutz dort groß zu schreiben. In der Praxis ist das Trigon bei Konzerten dazu sehr gut aufgestellt:
So achtet das Personal hinter der Theke, das sich in der Regel aus (sozial-)pädagogisch ausgebildeten Helferinnen und Helfern zusammensetzt, genau darauf, wer denn da gerade das Bier bestellt. An unter 16-jährige geht nichts raus! Hochprozentiges wird erst gar nicht angeboten. Das ist ebenfalls gesetzlich festgeschrieben.
Auf dem Außengelände hat das Trigon das Hausrecht. Daher wird vor Ort besonders darauf geachtet, dass Alkohol nicht an unter 16-jährige weitergegeben wird. Neben dem hauptamtlichen sozialpädagogischen Fachpersonal des Trigons sind dazu auch regelmäßig zwei Security-Kräfte im Einsatz, die ebenfalls besonders in der Ansprache junger Menschen geschult sind.
Das Römermuseum liegt gegenüber auf der anderen Straßenseite. Die Weseler Straße ist auch abends noch stark befahren. Nicht selten halten sich dort im Rahmen einer Konzertveranstaltung viele junge Besucher auf. Das Trigon-Team nimmt dies wahr und verschließt hier nicht die Augen: Obwohl das Gelände nicht zum Veranstaltungsort gehört, suchen hauptamtliche Mitarbeiter und Security dort das Gespräch mit den Jugendlichen, um bei ihnen ein Verständnis für die Folgen von Vandalismus und Alkoholmissbrauch zu entwickeln.
Nicht zuletzt steht die Botschaft Du bist Rockbüro dafür, die Besucherinnen und Besucher daran zu erinnern, selbst auf sich und andere aufzupassen. In der Regel sind bei den Konzerten auch Mitglieder des Rockbüros im Publikum, die diese Botschaft im Gespräch zu vermitteln wissen.
