Expressway Sketches
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Ratten
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Moloch
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Nachtfahrt
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General Info
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Location Köln - Berlin, DE
Profile Views: 12026
Last Login: 11/11/2010
Member Since 1/13/2009
Website expresswaysketches.de
Record Label Jazzhausmusik
Type of Label Indie
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Bio
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Members
Tobias Hoffmann - Gitarre.. Benjamin Schaefer - Keyboard.. Max Andrzejewski - Schlagzeug -
Influences
.. .. .. .. .. .. .... ........ ...... -
Sounds Like
Expressway Sketches.. .. Alles, was eine Band braucht... .. .. Zeiten ändern sich. Die Drehzahl des Alltags werden immer höher, Distanzen immer kleiner. Und wo bleiben wir? Es bedarf besonderer Künstler, um unser eigenes Tempo alle paar Jahre mit dem unserer Umgebung zu synchronisieren, unseren Zoom den neuen Entfernungen anzupassen. Ausgerechnet eine Jazzband aus Berlin und Köln hat nun den richtigen Takt und Ton zur Zeit gefunden... .. Expressway Sketches sind Drummer Max Andrzejewski, Gitarrist Tobias Hoffmann und Keyboarder Benjamin Schaefer. Sie sind jung, hungrig und noch nicht von der Jazz-Routine desillusioniert. Die drei tolldreisten Soundguerilleros haben individuell in allen nur denkbaren Konstellationen gespielt, sind einem ganzen Bündel von Schulen und Traditionen verpflichtet, doch wenn sie in dieser Formation zusammenkommen, zählt nur das gemeinsame Moment. Sie drücken aufs Gaspedal, legen sich aber elegant in die Kurve. Ihre Musik ist aggressiv, ohne je brutal zu werden, und radikal, ohne aufdringlich zu sein... .. Der Name Expressway Sketches ist Programm. Die Stücke sind kurz und prägnant. Redundanz und überflüssige Sophistication sind absolut verboten. Die Songs gehen direkt aus Tasten, Saiten und Drums ins Blut. Der konzeptionelle Rahmen ist so einfach wie überzeugend. Die Stücke entstehen in zehn Minuten. Alles, was dann nicht gesagt ist, ist überflüssig oder kann Grundlage für das nächste Stück werden. So schafft es das junge Trio, sich instinktiv aufs Wesentliche zu konzentrieren. Ausschweifende Alleingänge, die dem Jazz oft seinen ganzen Biss nehmen, sucht man bei dieser Band vergeblich... .. Auf ihrem ersten Album „Expressway Sketches“ spielen die drei Youngster ostatlantische Metropolenmusik. Die Dynamik der beiden Städte Köln und Berlin fließt hier auf magische Weise zusammen. Sie repräsentieren eine Generation junger deutscher Musiker, die die Vorgaben der New Yorker Downtown-Szene verstanden hat und ihrerseits souverän mit Erfahrungen aus Indie-Rock und dem ureigenen Klangalltag anreichert. Doch die Verortung in den beiden Heimatstädten der beteiligten Musiker ist nur virtuell, die Musik hat etwas Fließendes, global Umfassendes, das nur von hier seinen Ausgang nimmt. Ein Stück wie „Moloch“ ist ebenso in Peking, Bogota, Dakar oder London zu Hause wie in Berlin und Köln... .. Der musikalische Fundus der drei Musiker ist unerschöpflich und wird dennoch konsequent angereichert. Gerade in der Kürze der Stücke lassen sich stetig Horizonterweiterungen und Spezifizierungen vornehmen. Auch wenn der Sound recht kompakt erscheint, steckt er doch voller spontaner Nuancen und liebevoll platzierter Details. Tobias Hoffmann scheint mehr dem Surfrock verpflichtet als der Geschichte der Jazzgitarre. Dem subtil kolorierenden Benjamin Schaefer gelingt es, die kompliziertesten Zusammenhänge simpel erscheinen zu lassen. Und Max Andrzejewski trommelt mit einer derart unangestrengten Leichtigkeit, dass man tatsächlich den physischen Akt des Schlagzeugspiels vergisst. Alles fließt stringent ineinander und doch ist nichts beliebig, sondern die Songs stecken voller scharfer Kanten und unpolierten Oberflächen wie ein rostender Hochofen in einer stillgelegten Industrieanlage... .. Ob Expressway Sketches die Zukunft gehört, mögen spätere Hörer entscheiden. Aber sie reflektieren in ihren eindrucksvollen Short Cuts über das postindustrielle Großstadtleben treffsicher die Gegenwart. Und wer könnte das schon von sich behaupten?.. .. (Wolf Kampmann).. .. .. .. .. .. .. .. .. .. ....
Stream
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Expressway Sketches
just earned the Im Rampenlicht badge
Im Rampenlicht
Deine Fotos kommen super an.
Glass Tonia liked this.
Music
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3 Songs | Jan 13, 2009
Comments
- Friend Booster1 year ago
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Hey,i love you space. - MusikerVz Cc1 year ago
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- K.C. McKanzie1 year agoHi!Wir spielen am 2. Oktober im Admiralspalast in Berlin!!!liebe grüße,kc
- tangent1 year agoHey Expressway Sketches!You are invited to:Invite all your friends....Hope to see you there!
- Kalle Zeier Quartett1 year ago
Hallo, ich spiele am Mittwoch 22.9. im Cafe Wendel mit meiner neuen Band Dance Bazookah und am Donnerstag um 20:30Uhr solo im Gelegenheiten Neukölln. Kommt vorbei! Grüsse Kalle
- 1 year ago
- Fattoria Musica Recordi…1 year ago
Yeah!! Total geil. Gratuliere! LG, Benno
- John Mayer_ Fan France1 year ago
Have a good day
- J Minus1 year ago
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Bio:
....Member Since:
January 13, 2009Members:
Tobias Hoffmann - Gitarre.. Benjamin Schaefer - Keyboard.. Max Andrzejewski - SchlagzeugSounds Like:
Expressway SketchesAlles, was eine Band braucht.
Zeiten ändern sich. Die Drehzahl des Alltags werden immer höher, Distanzen immer kleiner. Und wo bleiben wir? Es bedarf besonderer Künstler, um unser eigenes Tempo alle paar Jahre mit dem unserer Umgebung zu synchronisieren, unseren Zoom den neuen Entfernungen anzupassen. Ausgerechnet eine Jazzband aus Berlin und Köln hat nun den richtigen Takt und Ton zur Zeit gefunden.
Expressway Sketches sind Drummer Max Andrzejewski, Gitarrist Tobias Hoffmann und Keyboarder Benjamin Schaefer. Sie sind jung, hungrig und noch nicht von der Jazz-Routine desillusioniert. Die drei tolldreisten Soundguerilleros haben individuell in allen nur denkbaren Konstellationen gespielt, sind einem ganzen Bündel von Schulen und Traditionen verpflichtet, doch wenn sie in dieser Formation zusammenkommen, zählt nur das gemeinsame Moment. Sie drücken aufs Gaspedal, legen sich aber elegant in die Kurve. Ihre Musik ist aggressiv, ohne je brutal zu werden, und radikal, ohne aufdringlich zu sein.
Der Name Expressway Sketches ist Programm. Die Stücke sind kurz und prägnant. Redundanz und überflüssige Sophistication sind absolut verboten. Die Songs gehen direkt aus Tasten, Saiten und Drums ins Blut. Der konzeptionelle Rahmen ist so einfach wie überzeugend. Die Stücke entstehen in zehn Minuten. Alles, was dann nicht gesagt ist, ist überflüssig oder kann Grundlage für das nächste Stück werden. So schafft es das junge Trio, sich instinktiv aufs Wesentliche zu konzentrieren. Ausschweifende Alleingänge, die dem Jazz oft seinen ganzen Biss nehmen, sucht man bei dieser Band vergeblich.
Auf ihrem ersten Album „Expressway Sketches“ spielen die drei Youngster ostatlantische Metropolenmusik. Die Dynamik der beiden Städte Köln und Berlin fließt hier auf magische Weise zusammen. Sie repräsentieren eine Generation junger deutscher Musiker, die die Vorgaben der New Yorker Downtown-Szene verstanden hat und ihrerseits souverän mit Erfahrungen aus Indie-Rock und dem ureigenen Klangalltag anreichert. Doch die Verortung in den beiden Heimatstädten der beteiligten Musiker ist nur virtuell, die Musik hat etwas Fließendes, global Umfassendes, das nur von hier seinen Ausgang nimmt. Ein Stück wie „Moloch“ ist ebenso in Peking, Bogota, Dakar oder London zu Hause wie in Berlin und Köln.
Der musikalische Fundus der drei Musiker ist unerschöpflich und wird dennoch konsequent angereichert. Gerade in der Kürze der Stücke lassen sich stetig Horizonterweiterungen und Spezifizierungen vornehmen. Auch wenn der Sound recht kompakt erscheint, steckt er doch voller spontaner Nuancen und liebevoll platzierter Details. Tobias Hoffmann scheint mehr dem Surfrock verpflichtet als der Geschichte der Jazzgitarre. Dem subtil kolorierenden Benjamin Schaefer gelingt es, die kompliziertesten Zusammenhänge simpel erscheinen zu lassen. Und Max Andrzejewski trommelt mit einer derart unangestrengten Leichtigkeit, dass man tatsächlich den physischen Akt des Schlagzeugspiels vergisst. Alles fließt stringent ineinander und doch ist nichts beliebig, sondern die Songs stecken voller scharfer Kanten und unpolierten Oberflächen wie ein rostender Hochofen in einer stillgelegten Industrieanlage.
Ob Expressway Sketches die Zukunft gehört, mögen spätere Hörer entscheiden. Aber sie reflektieren in ihren eindrucksvollen Short Cuts über das postindustrielle Großstadtleben treffsicher die Gegenwart. Und wer könnte das schon von sich behaupten?
(Wolf Kampmann)











